Rango
Rango: Herrlicher Animations-Western mit durchgekanlltem Chamäleon
Die Bären sind vergeben, die 61. Berlinale ist vorbei. Doch wir sind immer noch in Berlin. Die Stadt lässt uns einfach nicht los. Gestern haben wir hier die Europapremiere des wunderbaren Animationsfilms RANGO mit anschließeden Party im Soda Club gefeiert - inklusive Liveauftritt der Country-Band "The BossHoss".
Und heute treffen wir die Macher von RANGO im Hotel Adlon. Wir fragen Regisseur Gore Verbinski ("Fluch der Karibik"), wie viele illegale Substanzen er und sein Team genommen haben, um diesen durchgeknallten Film zu machen. Lachend antwortet er: "Die brauchen wir gar nicht mehr. Mittlerweile sind wir von Natur aus stoned."
RANGO hat uns ausgesprochen gut gefallen! Der Animations-Western, der an die klassichen Spaghetti-Western angelehnt ist, hat unbedingt das Zeug zum Kultfilm. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein durchgeknalltes Chamäleon, das eine ganze Stadt in der Wüste retten muss. Aus dem anfangs behüteten Haustier wird im Laufe des Films eine coltschwingende Legende, die kein Geringerer als Johnny Depp spricht.
Regie hat Gore Verbinski geführt, der die drei ersten Teile von "Fluch der Karibik" inszenierte. Und er hatte auch die Idee zu RANGO. Das Drehbuch hat John Logan geschrieben, der sich mit "Aviator", "Sweeney Todd" oder "Gladiator" einen Namen gemacht hat. Die Zusammenarbeit ist definitiv gelungen. RANGO zählt schon jetzt zu unseren Lieblings-Animationsfilmen des Jahres! Wir lachen so viel, als hätten wir illegale Substanzen genommen. Auf so einem surrealen Trip waren wir schon lange nicht mehr. Herrlich!
Fazit: RANGO ist ein visuell bestechendes Familienabenteuer. Die Kleinen erfreuen sich an den lustigen Tieren in Cowboystiefeln und die Erwachsenen lachen über den schrägen Humor.
